ApoRisk® Versicherungslexikon
Wir haben auf den nachfolgenden Seiten eine Vielzahl von Begriffen aus der "Versicherungswelt" zusammengetragen und ausführlich und verständlich erklärt. Diese Begriffe in unserem Lexikon für Versicherungen wurden von uns übersichtlich nach dem Alphabet sortiert.
Begriffe aus der Welt der Versicherungen und
ihre Bedeutung
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In der Antike ist das griechische Wort für Wörterbuch λ?ξεις, lexeis. Es ist abgeleitet von λ?ξις, lexis, das Wort. Die Form λ?ξικον, lexikon wird erstmals von Photios I.
(† 891) auf ein Werk des 5. Jahrhunderts angewendet. In der
handschriftlichen Überlieferung werden auch die Wörterbücher des
Photios und die Suda mit diesem Begriff bezeichnet. In Spätantike und Mittelalter wird Lexicon
für verschiedene Wörterbücher in griechischer Sprache verwendet.
Dagegen wird diese Bezeichnung im lateinischen Sprachraum weder in der
Antike noch im gesamten Hoch- und Spätmittelalter benutzt.
Die frühmittelalterliche griechische Bezeichnung wurde - ähnlich wie die Bezeichnung Enzyklopädie - am Ende des Mittelalters um 1480 in Italien von den Humanisten erneut eingeführt und zunächst nur auf gelehrte griechische Werke angewendet. Die erste Benennung eines deutschsprachigen Nachschlagewerkes als Lexikon erfolgte erst 1660 durch Gotthilf Treuer: Poetisch Lexicon und Wörter-Buch.
Das erste Wörterbuch der beginnenden frühen Neuzeit mit dieser Bezeichnung ist das zweisprachige griechisch-lateinische Wörterbuch des Johannes Crastonus, das in der Ausgabe von 1483 den Titel Lexicon Graeco-latinum trägt, wogegen frühere Ausgaben noch als Dictionarium benannt werden. Die Synonymie von Lexikon und Dictionarium bezeugt auch das erste einsprachige lateinische Lexicon von Alberich von Rosate: Lexicon sive dictionarium utriusque iuris, Pavia 1498. Dementsprechend zeigt auch der Titel des ersten deutschsprachigen Lexikons die Synonymie von Lexikon und Wörterbuch auf. Es ist Gotthilff Treuers... Deutscher Daedalus Begreiffendt ein vollständig außgefuhrtes Poetisch Lexicon und Wörter-Buch.., der 1660 erschien. Ein späteres Beispiel ist das Vollständige Deutsche Wörter-Buch vel Lexicon germanico-latinum von Christoph Ernst Steinbach (Breslau 1734).
Die seit Beginn des 18. Jahrhunderts in Deutschland entstehenden Realwörterbücher tragen durchweg den Titel Lexicon. Durch den Siegeszug des Konversationslexikons seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts hat sich die Verwendung im Sinne von Sachwörterbuch weiterhin verstärkt. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts wurde eine einheitliche Verwendung nicht erreicht.
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