Versicherung von Schäden durch unbenannte Gefahren
Versicherungen waren und bleiben ein
unverzichtbarer Bestandteil des betrieblichen Risikomanagements von
Apotheken.
Andere Vorsorgeformen gehen oft mit einer hohen Kapitalbindung einher
und
bedeuten damit eine Einschränkung der Liquidität. Die Ansätze zur
Risikoabsicherung sind allerdings vielfältig. Vereinfacht gesagt, kann
der
Apotheker für jedes Einzelrisiko eine Versicherung abschließen mit einer
Vielzahl an Ansprechpartnern und Policen und mit der Gefahr von
Deckungslücken
oder Leistungsüberschneidungen. Die Alternative ist eine sogenannte
All-Risk-
oder Allgefahrenversicherung. Hierbei wird eine völlig entgegengesetzte
versicherungstechnische Strategie angewendet. Eine Allgefahren -
Apothekerversicherung, wie zum Beispiel die PharmaRisk-Police von
ApoRisk,
beinhaltet Versicherungsschutz gegen (fast) alle Risiken, die beim
Geschäftsbetrieb einer Apotheke auftreten können. Bei dieser
Versicherungsform
wird in der Regel auf die Aufzählung einzelner Gefahren verzichtet.
Fast jeder hat sich schon mal über eine von der Versicherung abgelehnte Regulierung eines Schadens geärgert. In den komplex formulierten Versicherungsbedingungen hatte der Versicherer unter anderem genau diesen speziellen Schadensfall nicht in die Abdeckung mit einbezogen. Solch ein ‚Zwischenfall' dürfte bei einer Allgefahrenversicherung eher selten auftreten, da sie - wie der Name schon sagt - den Ansatz hat möglichst alle Risiken abzudecken. Deshalb erübrigt sich in der Regel eine detaillierte Formulierung der Risikoabdeckung im Vertrag. Aufgeführt im Vertrag werden nur die wenigen speziell definierten Ausnahmefälle.
Der erste Entwurf einer All-Risk-Versicherung stammt offensichtlich aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum. In Deutschland werden Allgefahren-Versicherungen verwendet bei:
Auch den Sparten Transport sowie Betriebs- und Produkthaftpflicht liegt die Systematik der Allgefahrendeckung zugrunde.
Ein Risiko ist die kalkulierte Prognose eines möglichen Schadens
bzw.
Verlustes im negativen Fall (Gefahr). Es ist die Wahrscheinlichkeit des
Eintretens eines negativen Ereignisses (mathematisch) oder die
Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines negativen Ereignisses
multipliziert mit
dem finanziellen Ausmaß (BWL). In der Umgangssprache erscheint „Risiko"
oft gleich bedeutend mit Gefahr ('gefühlte Gefahr'). Oft gibt es mehrere
Risiken
gleichzeitig, und ein Problem bei der Bewertung eines Risikos ist, dass
es sich
nicht nur um ein mögliches Ereignis handelt. Andererseits besteht auch
die
Tendenz, wesentliche Risiken zu vernachlässigen und nur das
nächstliegende zu
betrachten. Ist das Risiko so klein, dass es als vernachlässigbar und
damit
akzeptierbar betrachtet wird, so wird es oft „Restrisiko" genannt.
Fehleinschätzungen von Risiken können jedoch immer auch zu sehr
negativen
Folgen (Katastrophen) führen.
Auch wenn man Risiken trotz des Einsatzes modernster Technik und aller gebotenen Vorsicht nicht ausschließen kann - man kann ihnen entgegentreten. Im Gegensatz zu Situationen mit nicht erfassbaren Unsicherheiten ist das Eintreten eines Risikofalls für Apotheken kalkulierbar. Die Spezialisten der Basler Versicherungsgruppe haben mit den Kennzahlen über Schadensarten, Schadenshäufigkeiten und Schadenshöhen das Risiko-Szenario "Apotheke" wissenschaftlich analysiert, um es realistisch einschätzen zu können. Das Ergebnis sind Versicherungs-Konzepte wie die PharmaRisk-Police, die klare Prioritäten setzen und Doppel- oder Überversicherung genauso vermeiden, wie sie Unterversicherung ausschließen.
Die sorgsame Analyse der Risiken schließt wirklichkeitsfremde Katastrophen-Szenarios aus, die den Blick auf die Realität verstellen und zu einer Vielzahl von Versicherungsverträgen führen würden. Und deren Kosten dann in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zum Betriebsergebnis ständen. PharmaRisk enthält zum Beispiel die Pflichtabsicherungen wie Produkthaftpflicht gemäß Arzneimittelgesetz oder - wenn vorhanden - für den Versandhandel, wichtige weitere Elemente für den Apotheker wie die Betriebshaftpflicht, Betriebsunterbrechung, Sachversicherungen für Ware und Einrichtung (Feuer, Einbruch, Vandalismus, Glas, Elektronik, EDV) oder Rechtsschutz, Betriebliche Unfallversicherung und eine Reihe weiterer. PharmaRisk ist eine umfassende Risikoabdeckung in der Apotheke mit einem Versicherungsvertrag, einem Ansprechpartner und einem Versicherungsbeitrag. Der Jahres-Nettoumsatz der Apotheke bildet als Versicherungssumme die Grundlage des Beitrages und ist somit einfach zu ermitteln (auch online mit dem Beitragsrechner auf www.pharmarisk.de/pharmarisk-rechner.html ).

Die wirtschaftliche Bedeutung einer gut strukturierten und vollständigen Risikoabdeckung zeigt sich auch im täglichen Geschäftsverkehr. Kredit- und Leasinggeber verlangen alle Formen der Apotheken-Sachversicherungen oder Auftraggeber lassen sich Berufshaftpflicht-Versicherungen teilweise sogar in vorgegebenem Umfang nachweisen. Unabhängig davon sorgt eine Absicherung im Falle des Falles dafür, dass der Apothekenbetrieb weitergeführt kann. Und befriedigte Haftpflichtansprüche helfen, dass Kundenbeziehungen trotz eines verschuldeten Missgeschicks erhalten bleiben.
In Deutschland gibt es zur Zeit über 800 Versicherungsträger. Haben Sie
da noch den Überblick?
Oder fragen auch Sie sich des Öfteren: Welche Versicherung bietet welche
Police zu welchem Tarif an?
Sind die Policen auch für mich als ApothekerIn geeignet? Werde ich
kompetent beraten?
Wenn Sie auch nur eine dieser Fragen nicht mit einem klaren „JA"
beantworten können, dann ...
... fragen Sie uns!
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